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«Wir wollen in Uster und für Uster einen unvergeslichen Abend kreieren»

05.04.2018

 

Interview: Gerold Brütsch-Prévôt

 

Chris Conz und Moritz Schlanke - wer sind Sie und warum wollen Sie ausgerechnet den Ustermer Neujahrsball organisieren?

 

Wir sind zwei Ustermer Musiker und Eventorganisatoren. Unserer Meinung nach hat Uster einen Anlass wie den Neujahrsball verdient. Es ist ein traditionsreicher Event mit vielen treuen Stammgästen. Für uns war sofort klar, dass wir zwei den Neujahrsball weiterführen wollen. Mit unserem gemeinsamen Musikprojekt "The Royal Rhythms" sind wir immer wieder an ähnlichen Anlässen zu Gast, oder organisieren diese selber (International Boogie Nights Uster; Swing The Spring Wallisellen, Swing & Stomp Zofingen). Wir bringen also bereits viel Erfahrung mit. 

 

Sie waren als Gäste beim letzten Ball unter der Leitung Ihres Vorgängers Urs Lüscher dabei - wie haben Sie den Anlass in Erinnerung?

 

Der Anlass war akribisch organisiert und hat in allen Bereichen beste Qualität geboten. An einem solchen Abend muss alles zusammenpassen. Das Essen, die Musik und das Ambiente. Urs hat einen wunderbaren Job gemacht und die Gäste waren alle begeistert. Wir auch. Eine schöne Ausgangslage, aber natürlich auch eine steile Vorgabe für uns.

 

Ganz spontan - was wollen Sie ändern? Was gehört Ihrer Meinung nach zu einem perfekten und unvergesslichen Ball?

 

Wichtig ist uns, dass der Ball seinen exklusiven Charakter behält. Es soll nach wie vor um Geselligkeit, Kulinarik, Musik, Tanz und Unterhaltung gehen. Dem Gewerbe, der Politik und privaten Ball-Fans wollen wir ein unvergessliches Erlebnis bieten. Was wir mitbringen sind viele neue Ideen. Dazu gehören unter anderem eine Umgestaltung des Foyers und die bessere Einbindung der nicht-Tanzenden. Dies soll auch Leute anlocken, die nicht regelmässig an Bällen teilnehmen, ohne den Stammgästen etwas wegzunehmen. 

 

Der Neujahrsball hat in Uster eine langjährige Tradition und ist ohne Frage ein gesellschaftliches Ereignis. Das Publikum, Vertreter/innen aus Politik, Gewerbe und Wirtschaft, eher älter und klassisch. Beabsichtigen Sie ein jüngeres Publikum anzusprechen?

 

Natürlich werden wir als Organisatoren auch unser Umfeld mit dem Neujahrsball-Fieber anstecken. Dass es dadurch am 12. Januar 2019 neue Gesichter auf der Tanzfläche haben wird ist klar. Unser Anspruch ist aber nicht eine Verjüngung des Publikums, sondern dass die Leute, die an den Ball kommen beim nächsten Mal unbedingt wieder dabei sein wollen. Das Durchschnittsalter ist für uns also nicht relevant. Wir spielen mit dem Gedanken, in Zukunft das Angebot noch zu erweitern, Dadurch würden sich neue Zielgruppen erschliessen lassen. Die Hauptveranstaltung, der Neujahrsball Uster, muss aber ein klassischer und exklusiver Ball bleiben mit den bereits erwähnten Zugaben unsererseits.

 

Was wird sich kulinarisch verändern?

 

Wir wollen ein gutes Gesamtkonzept präsentieren. Das Essen muss sich darin einbetten und wird weiterhin ein Hauptbestandteil des Balls sein. Wir sind beide begeisterte Hobbyköche und haben Freude an gutem Essen und gutem Wein. Daher werden wir wie bei der Musik und beim Ambiente auch hier viel Herzblut investieren und exzellente Partner an Bord haben.

 

Der Ball steht unter dem Patronat des Gewerbeverbandes Uster - wie wichtig ist Ihnen diese Zusammenarbeit?

 

Der Ball ist historisch aus dem GVU erwachsen. Daher möchten wir mit dem GVU eine partnerschaftliche Beziehung pflegen. Als Patronats-Partner ist der Gewerbeverband eine wichtige Anlaufstelle für uns und wir stehen in regelmässigem Austausch.

 

Zwei junge Musiker organisieren einen Ball - was erwartet die Ballbesucher?

 

Dass wir aus der Musikbranche kommen, spielt wohl weniger eine Rolle, als die Tatsache, dass wir zwei Ustermer mit Leib uns Seele sind. Wir sind beide in Uster aufgewachsen und leben nach wie vor sehr gerne hier. Klar können wir viele Synergien aufgrund unserer bisherigen Erfahrungen mit Musikveranstaltungen nutzen. Hier geht es aber nicht alleine um Musik sondern darum in Uster und für Uster einen unvergesslichen Abend zu kreieren. Aber ja, in Sachen Musik haben wir natürlich viele Möglichkeiten und Beziehungen, die wir dem Ball-Publikum nicht vorenthalten werden. Als Hausband sind 2019 übrigens unter anderen wieder die beliebten "Gino Todesco & Friends" mit dabei. Unser junges alter hilft in dem Sinne, dass wir den Ball nun einige Jahre organisieren können.

 

Nicht alle Ballbesucher sind begeisterte Tänzer. Ist für diese auch wieder ein Alternativprogramm im Foyer geplant?

 

Ganz klar. Es ist keine Pflicht eine gute Tanztechnik vorzuweisen. Natürlich ist das Tanzen an einem Ball eines der zentralen Elemente und das wird auch in Zukunft am Neujahrsball Uster so sein. Aber für alle mit etwas weniger Ausdauer oder verlorener Lust am Tanzen bieten wir Alternativen an. Das Foyer ist dabei ein möglicher Rückzugsort.

 

Ustermer Gewerbezeitung | Nr. 3 | 5. April 2018

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