© 2018 - Neujahrsball Uster - Conz Schlanke Events GmbH

  • Facebook Social Icon

«Darf ich bitten!»

13.01.2014

 

Wunderbar  geschmückt  präsentiert sich der Stadthofsaal  Uster  auch  bei  der  elften  Austragung  des  Neujahrsballs.  Seit  nunmehr  zehn  Jahren  lockt  das  unter  dem  Patronat  des  Gewerbeverbands  Uster stehende gesellschaftliche Ereignis  Freunde  der  beschwingten  Tanzmusik hierhin. Gewerbeverbandspräsident Eric Köchli  sieht  auch  in  diesem  Jahr eine Nacht, die unter der Organisation  von Urs Lüscher  in Erinnerung  bleibt. "Es ist ja nicht einfach, in diesem  an sich tristen Saal ein derart angenehmes  Ambiente  zu  schaffen.  Nichtsdestotrotz ist dies wiederum perfekt geglückt", _ndet er. Tatsächlich, da wurde  geschmackvoll  eingerichtet:  Die  imposante  Blumendekoration  von  Jörg  Berchtold  bekommt mächtig Applaus.  Kein  Detail  wurde  bei  der  Saalgestaltung  ausser  Acht  gelassen.  Dies  _ndet auch Ballbesucherin Susi Hüsler:  "Auch die Blumen der Tischdekoration  sind einwandfrei." Sogar die übergrossen  Heizungsradiatoren  im  Saal  sind  stilvoll abgedeckt - sie fallen überhaupt  nicht  auf.  Trotzdem,  Eric  Köchli  wünscht sich einen neuen Saal  für den  Ball.  "Einer,  der  akustisch  besser  und  multifunktional ist."

 

Um  noch  zwei  Tische  mehr  in  den  Saal  zu  stellen,  platziert  sich  die  Band  neu  auf  der  Bühne.  Zum  Tanz  spielt  wiederum  Gino  Todesco  and  Friends  auf.  Und  auch  Leonardo  gehört  zum  musikalischen Unterhaltungsprogramm. Er entzückt  mit  seinen  temperamentvoll  interpretierten  italienischen  Liedern.  Die  Musiker  spielen  eine  bunte  Mischung aus Unterhaltungsund Dinnermusik sowie internationaler Tanzmusik  von Oldies  bis  hin  zu modernem Pop.  So  hört  man  während  des  ganzen  Abends: "Darf ich bitten!" Der  Stadthofsaal  ist  aber  nicht  nur Tanzsaal. Hier wird gegessen  und  natürlich  viel  geplaudert. Thema  ist  immer wieder das von  Robert Alder auf den Tisch gezauberte  Sieben-Gänge-Menü.  Aber  natürlich  gilt auch "sehen und gesehen werden".  Über  die  anderen Gäste  reden  ist  immer  spannend. Volle Aufmerksamkeit  gilt  den  Frauen  mit  ihren  prächtigen  Ballkleidern  und  kunstvollen  Hochsteckfrisuren.  "Mit den Damen halten  die Herren leider nicht mit", sagt Thomas Pedrazzoli. Der Präsident der Sekundarstufe Uster fände es schön, wenn  alle  Männer  dem  Anlass  gebührend  gekleidet wären. "Ein Smoking ist passend, karierte Kurzarmhemden devinitiv nicht." Ins  gleiche Horn  bläst Remo Keist.  Der Ustermer Kunstmaler mit Atelier  in Wetzikon erwähnt, dass die Männer  an  seinem Tisch  stilkonform die Smokingjacke  den  ganzen  Abend  nicht  ausziehen  würden.  Sein  Tisch  ist  der  sogenannte Tisch  drei,  der  seit  Jahren  in  unveränderter Besetzung  reserviert  wird.  "Früher  waren  wir  an  diesem  Tisch alle Singles. Nun erscheinen wir  mit  Partner  oder  Partnerin.  Dieses  Zusammenkommen ist  jedes Jahr eine  grosse  Freude",  sagt  Keist.  Zwischendurch geht er gerne nach draussen vor  die  Eingangstür,  um  unter  den  Heizpilzen  eine  Zigarette  zu  rauchen.  An  diesem Ort  ist  nicht  viel  los.  "Das  ist  natürlich alles andere als ein bequemes  Fumoir",  sagt  er.  "Ich  _nde  das  aber  nicht  schlimm,  denn  es  werden  jedes  Jahr weniger Raucher. Und ich möchte  sowieso damit aufhören." Zwischen  Saal  und Raucherzone  be_ndet  sich  das  Foyer.  Hier  küsst man sich beim Apéro, lässt  sich  zwischendurch  von Tischzauberer  Frank Borton faszinieren und holt sich  die  Käseplatte.  Vor  allem  aber  kann  hier an den Stehtischen geplaudert werden.  "Im  Foyer  kommen  alle  von  den  verschiedenen Tischen  im Saal zusammen. Es ist der ideale Ort, um Freunde  zu treffen und sich gegenseitig ein gutes  neues Jahr zu wünschen", sagt Claudia  Bekier. Die Sekundarlehrerin und Gemeinderätin, die im Stadtrat bei den anstehenden Wahlen für das Primarschulpräsidium  kandidiert,  betreibt  hier  beim  Tratschen  genauso  wenig Wahlkampf wie Stadtrat Werner Egli, der als  Stadtpräsident  kandidiert.  "Der  Neujahrsball  ist  ein  gemütlicher  Anlass.  Hier  kann  man  sich  ungezwungen  unterhalten  und  gemütlich  ins  neue  Jahr starten. Ich bin als Person hier und  nicht  als  Politiker",  sagt  Egli.  Er  gibt  zu, dass er durchs Jahr hindurch gerne  mehrere  solche  Anlässe  in  seinem  Terminkalender stehen hätte. 

 

Tags:

Share on Facebook
Please reload

Meist gelesener Artikel

Neujahrsball: das grosse Finale

25.01.2018

1/1
Please reload

Neuesten Artikel
Please reload

Archive
Please reload

Suchen nach Tags