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«Edel und sehr sexy»

14.01.2013

 

USTER. Zum zehnten Mal fand am Samstag im Stadthofsaal der Neujahrsball statt. Zur rauschenden Ballnacht erschienen wie gewohnt Gäste, die sich stilsicher in gepflegtem Ambiente bewegen und das Tragen festlicher Ballgarderobe schätzen.

 

ROGER KÜNDIG Der unter dem Patronat des Gewerbeverbands Uster stehende Tanzball hat bei seiner Jubiläumsauflage bereits ein sicheres Stammpublikum. Trotzdem handelt es sich nicht etwa um eine Gesellschaft auserlesen geladener Gäste, der Neujahrsball ist eine öffentliche Veranstaltung. "Die Gewerbetreibenden aus Uster feiern zusammen mit allen anderen, die gerne in gediegenem Ambiente tanzen", sagte Urs Lüscher, der den Ball seit 2010 erfolgreich organisiert. Die 238 Plätze waren jedenfalls wiederum schnell ausverkauft. Die anwesenden Ballgäste wussten sich auf diesem gediegenen Parkett zu benehmen. Offensichtlich sind sie über die vier wichtigsten Grundsätze für Tanzbälle im Bilde. Dazu gehört erstens die passend gewählte Kleidung, die weder overstyled noch underdressed sein sollte. Die Frauen zückten jedenfalls auch bei der zehnten Auflage des Balls eines ihrer schönsten Kleider aus dem Schrank. "Eine Eleganz, die hier jährlich zum Vorschein kommt. Edel und sehr sexy", meinte dazu Jean- Pierre Kr.henbühl aus Bertschikon bewundernd. Auch die Männer trugen einen ihrer elegantesten Anzüge am Körper. Das bewundernde "Ah!" und "Oh!" gehörte aber eindeutig ihren Begleiterinnen. "Die Männer kommen aber durch und durch adrett daher", beurteilte Margrit Gremminger aus Seegräben. Zweitens, und diese Regel betrifft nur die Tänzerinnen, ist die passend gewählte Ballfrisur ein nicht unbedeutender Punkt, der über festen Halt oder schnelle Auflösung entscheidet. Auch hier überzeugten die Teilnehmerinnen. Aufwendig hochgesteckte Langhaarfrisuren hielten bis zum Schluss der Veranstaltung. "Es ist bewundernswert, welchen Aufwand die Damen betrieben. Viele gingen ja bereits am Samstagmorgen zum Coiffeur", sagte Giuseppe Biacchi, Vizepräsident des Gewerbeverbands.

 

Tanzen mit Blasenpflaster

Ein dritter Punkt kann das passend gewählte Schuhwerk sein, das beim Tanzen über stilvollen Schmerz oder beschwingten Schritt entscheidet. Was bei den Männern als einfache Wahl gilt, kann sich bei den Frauen doch als Herausforderung zeigen. Der blosse Anblick von Absatzhöhen gewisser Damenschuhe konnte am Samstagabend bereits eine gewisse Schmerzerfahrung erahnen lassen. "Ich sah einige Frauen, die sich vor der Toilette Blasenpflaster an die Füsse klebten", so Biacchi weiter. Nichtsdestotrotz, auch so liess es sich beschwingt tanzen. Dies lag mit Sicherheit auch am hervorragenden Tanzorchester. Gino Tedesco und seine Friends präsentierten ihre Tanzmusik mit den unterschiedlichsten Stilen. Die Palette reichte von Standard- und südamerikanischen Tänzen bis zum Tango und zum Twist. Der Ustermer Musiker sorgt seit vier Jahren für den richtigen Takt am Neujahrsball.

 

Geschickte Tanzpartnerwahl

Der vierte und wohl wichtigste Grundsatz ist jedoch die passende Wahl des Tanzpartners. Von Sesselklebern war im Stadthofsaal nicht viel zu sehen. Da waren geübte Tanzende anwesend. "Tanzen sollte regelmässig stattfinden, freiwillig sein und mehr Leidenschaft als Können beinhalten", sagte Stadtrat Thomas Kübler. Die Frauenwelt stellt das Emotionale ins Zentrum. "Tanzen soll Hingabe und Leichtigkeit verkörpern, mit viel Fröhlichkeit und einem Schuss Kreativität", meinte Doris Wolfensberger. Die Ustermerin fügte an, dass ihr Tanzpartner diese Fertigkeiten absolut beherrsche. Der köstliche Siebengänger sorgte immer mal wieder für Tanzpausen. Robert Alder und sein Team zauberten in der Küche ein wunderbares Menü auf den Tisch. Alder, der früher zehn Jahre lang im Restaurant Schibli's tätig war, sorgt ebenfalls seit vier Jahren am Neujahrsball für die kulinarischen Höhepunkte. Zu einer richtigen Ballnacht gehört neben dem feinen Essen und dem vielen Tanzen auch ein Unterhaltungsprogramm. Nach dem Hauptgang eröffnete Marco Gottardi im Foyer das Luftgewehrschiessen und Pfeilwerfen. Wie beim Tanzen war auch hier eine Portion Geschicklichkeit gefragt. 

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