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Bis in den frühen Morgen getanzt

12.01.2010

 

 

Der Neujahrsball des Gewerbeverbandes ist das gesellschaftliche Highlight

in Uster. Die heimischen Politiker und Unternehmer liessen sich nicht

zweimal bitten.

 

Uster - Der rote Teppich vor dem Ustermer Stadthofsaal war am Samstagabend

schneebedeckt. Im Saal drinnen sorgten hingegen Hunderte weisser Tulpen in filigranen

Drahtgeflechten für Frühlingsatmosphäre. Der Neujahrsball des Gewerbeverbandes ist der

einzige offizielle Neujahrsball in der Region. Organisiert hatten ihn in diesem Jahr

Cornelia und Urs Lüscher. An den festlichen, weiss gedeckten Tischen genossen die 240

Ballgäste ein 5-Gang-Galadinner von Küchenchef Robert Alder. Dazwischen schwangen sie

immer wieder das Tanzbein.

 

Leidenschaftliches Mittelmass

Neben zahlreichen Ustermer Gewerblern wie dem Präsidenten des Gewerbeverbandes Eric

Köchli besuchten auch einige Politiker den Ball. Stadträtin Esther Rickenbacher (SP) war

zusammen mit ihrem Partner, dem Ustermer Spitaldirektor Andreas Mühlemann, häufig

auf der Tanzfläche anzutreffen. Mit von der Partie waren auch ihre Stadtratskollegen

Heinz Wolfensberger (SVP) und Thomas Kübler (FDP). Er sei ein mittelmässiger Tänzer,

dafür ein leidenschaftlicher, sagte Kübler, der mit seiner Begleiterin Katja Feierabend den

Ball besuchte. Er ist bereits zum vierten Mal mit von der Partie und lobte die Ambiance des

diesjährigen Balls. «Der Neujahrsball wird jedes Jahr besser.» Auch Wolfensberger

amüsierte sich: «Ich tanze sehr gern, und die Musik gefällt mir hervorragend.»

 

Zum ersten Mal am Neujahrsball war der Präsident von Uster Tourismus, Fred Voegeli,

mit seiner Frau Ruth. «Wir haben bis jetzt noch nicht getanzt», meinte er. Auf die Frage,

ob er ein guter Tänzer sei, antwortete seine Frau mit einem Augenzwinkern: «Er meint, er

sei ein guter Tänzer.» Mit einer starken Erkältung zu kämpfen hatte SVPStadtratskandidat

Werner Egli. Seiner Frau Miriam zuliebe war er trotzdem an den Ball

gekommen. Auf seine Tanzkünste angesprochen, meinte er vieldeutig: «Ich kann beim

Walzer nur rechtsherum drehen.»

 

Ebenfalls unter den Gästen war der Ustermer Stadtschreiber Hansjörg Baumberger. Dies

aber nicht von Amtes wegen, sondern weil ihn seine Frau Ines mit sanftem Druck an den

Ball geschleppt hatte. «Ich habe mir das aber gern gefallen lassen», sagte er.

 

Gast aus Egg

Auf fremdem Terrain bewegte sich Rolf Rothenhofer (parteilos), Gemeindepräsident von

Egg mit seiner Frau. Wie kommt es, dass er seiner eigenen Gemeinde den Rücken kehrt?

Dies sei eben der erste Ball im neuen Jahr und die Ustermer organisierten ihn immer

hervorragend, lachte Rothenhofer. «Warum nicht einmal die Kollegen in der

Nachbargemeinde mit einem Besuch beehren?» Bereits am Sonntag hatte Rothenhofer

dann in seiner eigenen Gemeinde am Neujahrsapéro einen offiziellen Auftritt. In edles

Tuch gekleidet, schwingen die 240 Gäste des Neujahrsballs im Stadthofsaal gekonnt das

Tanzbein.

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